Das wichtigste Zuerst

Macht euch schon im Vorhinein Gedanken darüber, was ihr für Klamotten tragen wollt. Kleider machen Leute. Kleidung kann wichtiger sein als die Location. Eure Identität wird im Vordergrund stehen. Neben Gesicht, wird Kleidung in 98% der Shots zu sehen sein. Wäre doch schade, wenn im Nachhinein die Farbe des T-Shirts das ganze Video versaut.

Wichtig ist daher neben den Gründlichen Gedanken zur Kleidungswahl auch, dass ihr Wechselklamotten mitnehmt.

Vorbesprechung

Vor jedem Projekt bieten wir eine einstündige kostenlose Vorbesprechung an, in der Klarheit geschaffen wird, was Ihr euch visuell und preislich vorstellt und was wir innerhalb des Budgets umsetzen können. Hierbei können gerne schon erste Konzeptvorschläge, Referenzen oder Moodboards mitgenommen werden. 

Konzeptphase

Vorbereitung

Je nach Art des Projektes kann die Konzeptphase sehr unterschiedlich aussehen. Bei Abgabe der konzeptionellen Arbeit an uns sollte hierfür mindestens ein Zeitraum von drei Wochen eingeplant werden.

Bei Bedarf wird ein Storyboard, ein Lichtplan und/oder ein Drehplan erstellt.

Für kleinere Musik Projekte reicht in der Regel ein Lichtplan und ein Konzept in Ableton. Hierbei werden alle zu drehenden Szenen in Ableton als Midispuren angelegt und systematisch aus den Projekt gelöscht.

Drehgenemigung

Sollen öffentliche Plätze mit in den Dreh aufgenommen werden, ist es notwendig die Drehgenemigungen frühzeitig zu beantragen. 

Besichtigung der Location

Gerade für den Lichtplan und das Kennenlernen der verantwortlichen Person der Location, ist eine Besichtigung unabdingbar. Bestenfalls wird vor Ort nur eine Stunde benötigt, richtet sich jedoch nach Größe des Drehs.

Persönlichkeitsrechte

Falls bei dem Dreh zusätzliche Personen (z.B. Publikum) gefilmt wird, ist es notwendig, dass im Vorhinein eine schriftliche Einwilligung zum Abtritt des Rechts am eigenen Bild von jedem Publikumsgast unterschrieben wird.

Der Dreh

Am Drehtag ist mindestens eine Stunde Aufbau einzuplanen. Je nach Art des Videos erfolgt der Ablauf des Drehs dementsprechend. Bei Musikvideos hat sich die Methode bewährt, dass anfangs die gemeinsamen Perspektive, sprich die Totalen mit der gesammten Band und danach die Detailshots, Nahaufnahemen und Effektshots gedreht werden. Wenn es dann noch von Nöten ist, kann am Ende noch einmal eine Totale gefilmt werden, da die Gewöhnungsphase dann überwunden ist und eine ganzheitliche Übersicht des Projekts gewonnen wurde.

Schnitt

Der Schnitt besteht grundsätzlich aus fünf Schritten.

Sichten

Die einzelnen Aufnahmen werden grob erfasst. Bei A/B Takes, wird sich entweder grundsätzlich für einen Take entschieden, oder vermerkt, dass diese Takes zur Multicam kombiniert werden sollen.

Detailshots werden mit In- und Outmarkern versehen, sowie nach Position im Video kommentiert.

Grobschnitt

Es werden alle A/B Takes in Multicams verschachtelt und in eine Sequenz eingefügt. Bei Musikvideos werden auf Akzente des Playbacks Marker gesetzt. Marker auf der Haupttimeline werden zur Übersicht für die Phasen des Songs angelegt. Die Inhalte der Multicams wird frei vom Takt nach  den ästhetischeren Bildinhalten geschnitten. 

Die Haupttimeline wird von Detailshots nach Totale „ausgeätzt“, d.h. die Totale bleibt als Basis auf unterster Ebene ungeschnitten und die Detailshots darüber werden frei nach Phase und Takt geschnitten und bei Bedarf deaktiviert, nicht aber verschoben.

Feinschnitt

Nach dem Grobschnitt wird bereits der Kunde mit in den Schaffensprozess eingebunden. Mit dem Tool Screenlight wird das Video auf eine passwortgeschützte Plattform geladen, auf der individuelle Zugänge angelegt werden können. Je nach Zugang können dort Kommentare eingesehen, erstellt und beantwortet werden. Hilfreich ist hier auch eine Funktion um Bereiche des Bildes im Video zu markieren.

Motiondesign

Benötigt das Video weitere Einblendungen wie Logo, Bandname, Beteiligte Personen, Konzerttermine, Zitate, etc. Werden diese im letzten Schritt umgesetzt.

Colorgrading

Im finalen und letzten Schritt wird das Projekt je nach technischer Vorraussetzung farblich bearbeitet. Relevant ist hierbei das Format, welches bei der Aufnahme gewählt wurde. Soll konzeptionsbedingt keine enorme Nachbearbeitung erfolgen, wird das Projekt in komprimierten Videoformaten aufgenommen. Workflows in RAW-Codes werden nur bei aufwändigen Produktionen durchgeführt, da diese vom Datenhandling wesentlich anspruchsvoller sind. Komplexe Farbnachbearbeitungen werden nicht von uns getätigt, rudimentäre Farbbearbeitungen mit komprimierten Videoformaten jedoch schon.

Abnahme

Das finale Video wird nach Begelichung der Rechnung per Onlineservice auf der eigenene Cloud in FullHD, bzw. 1080p mit 24fps zur Verfügung gestellt. Auf Wunsch kann das Video komprimiert werden (für eine kleinere Filesize, z.B. zum verschicken) oder auch in der Auflösung verringert werden (z.B. 720p, bzw. HD-Ready).

Auf Wunsch können die Videos auch auf Portalen wie Youtube oder Vimeo hochgeladen werden. Zusätzlich können Lyrics als Untertiteldatei in verschiedenen Formaten für bspw. Youtube angelegt werden.  

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